HistorikerDie häufigsten Suchanfragen:Was heisst eBay Was heisst Google Was heisst IPhone Was heisst B2C Was heisst WLAN Was heisst Weihnachten Was heisst China Was heisst Vespa Was heisst Hubraum Was heisst Trojaner Was heisst UsenetEin Historiker ist ein Wissenschaftler, der sich mit der Erforschung und Darstellung der Geschichte beschäftigt. Neben den Vertretern der Geschichtswissenschaft werden auch die antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichtsschreiber als Historiker bezeichnet, obgleich sie nicht als Wissenschaftler im heutigen Sinne gelten – zur besseren Abgrenzung wird hier auch oft lediglich von „Geschichtsschreibern“ oder „Historiographen“ gesprochen, was aber nicht zwingend ist. Die Bezeichnung „Historiker“ leitet sich vom altgriechischen Begriff ἱστορία [hɪstoˈʁia] „Erkundung, Erforschung“ ab.
[Bearbeiten] AusbildungDa Forschung und Lehre in Deutschland dem Grundgesetz nach frei sind, kann sich jeder als Historiker bezeichnen, der sich wissenschaftlich oder publizistisch mit historischen Fragen befasst. Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHHD) akzeptiert allerdings nur solche Mitglieder, die einen entsprechenden Universitätsabschluss oder Publikationen zu historischen Themen vorweisen können. Viele Historiker – sofern sie in ihrem eigentlichen Fach arbeiten – wirken als Lehrer an Schulen und an Museen und Archiven, als Journalisten und Fachbuchautoren oder vergleichsweise wenig als Wissenschaftler an Universitäten und Forschungsinstituten. Aufgrund der begrenzten Budgets der öffentlichen Einrichtungen bevorzugen etliche Geschichtsabsolventen heutzutage die Wirtschaft. Dort sind sie vor allem im Marketing und der Unternehmensberatung tätig. Der Einstieg in die Wirtschaft muss aber oft durch Zusatzqualifikationen erreicht werden. Die im Studium erlernten Schlüsselqualifikationen – recherchieren, analysieren und präsentieren – sind hierbei für viele Arbeitgeber von großer Bedeutung, weshalb die Arbeitslosigkeit unter studierten Historikern insgesamt gering ist. An deutschen Universitäten wird das Geschichtsstudium mit dem akademischen Grad Bachelor bzw. Master abgeschlossen. Diese haben die alten Magister-Abschlüsse bzw. das Staatsexamen für das Lehramt bereits weitgehend abgelöst. Otto-Friedrich-Universität Bamberg bietet derzeit als einzige deutsche Hochschule noch einen Diplomstudiengang im Fach Geschichte an. Die Promotion zum Dr. phil. gilt auch bei Geschichtswissenschaftlern als Nachweis der Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit: Nach den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft gilt auch ein Historiker erst nach der Promotion als ausgebildeter Wissenschaftler. Formale Voraussetzung für die Bekleidung einer Professur ist in Deutschland heute in der Regel (trotz der Einführung der Juniorprofessur) nach wie vor die Habilitation. [Bearbeiten] UntergruppenHistoriker sind häufig spezialisiert und heißen dann
Außerdem gibt es die Historischen Hilfswissenschaften, mit Disziplinen wie der Diplomatik, Paläografie, Chronologie usw. Etwas außerhalb der eigentlichen Geschichtswissenschaft stehen die Archäologen mit ihrem naturwissenschaftlichen Ansatz und auch die Ur- und Frühgeschichtler, da hier die schriftlichen Quellen noch keine Rolle spielen. Der Beginn der „eigentlichen“ Geschichte wird oft mit dem Einsetzen einer Schriftkultur definiert, daher ist die Geschichtswissenschaft zum großen Teil eine Buchstabenwissenschaft. Dennoch sind Historiker auch für die Erkenntnisse anderer Disziplinen offen. [Bearbeiten] Historiker der AntikeDie folgenden Zuordnungen zur griechischen oder römisch-lateinischen Geschichtsschreibung richten sich bis 300 n. Chr. nach der in den jeweiligen Werken verwendeten Sprache, nicht nach der Herkunft der Autoren. [Bearbeiten] Griechisch-sprachige Geschichtsschreiber bis ca. 300 n. Chr.Die folgende Liste ist alphabetisch geordnet. Für eine zeitlich geordnete Übersicht vgl. Chronologische Liste der griechischsprachigen Geschichtsschreiber der Antike [Bearbeiten] Römische Geschichtsschreiber bis ca. 300 n. Chr.
[Bearbeiten] Spätantike Geschichtsschreiber (ca. 300 bis 600 n. Chr)
[Bearbeiten] Byzantinische Geschichtsschreiber
[Bearbeiten] Vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit[Bearbeiten] Historiker des 18. und 19. Jahrhunderts[Bearbeiten] Historiker des 20. und 21. Jahrhunderts[Bearbeiten] Historiker außereuropäischer KulturkreiseAuch andere Kulturkreise haben Formen der umfassenden Geschichtsschreibung entwickelt, insbesondere in der islamischen Welt und in der heutigen Volksrepublik China. Die älteste Tradition der Geschichtsschreibung ist über 3.000 Jahre alt und stammt aus China. Hierbei sind die ältesten Geschichtsschreiber jedoch nicht namentlich bekannt, ihre Werke verfügen aber bereits über eine Dokumentation der verwendeten Quellen; erst mit Sima Guangs Zizhi Tongjian von 1084 liegt dann eine präzise Beschreibung der historiografischen Methoden vor. Die islamische Geschichtsschreibung (ilm at-tarich) ist religiösen Ursprungs. Geschichte galt als Traditionswissenschaft, deren Auftrag die unverfälschte Überlieferung zentraler religiöser Inhalte war. Dazu bedienten sich die arabischen Historiker ausgefeilter Methoden der Quellenkritik, die auf so genannten „Überliefererketten“ (Isnad) aufbaut. In späterer Zeit findet man zunehmend auch Werke säkularen Inhalts. [Bearbeiten] Arabische Historiker
[Bearbeiten] Chinesische Historiker
[Bearbeiten] Japanische Historiker
[Bearbeiten] Phönizien[Bearbeiten] Siehe auchAllgemein:
Jeweils beispielhaft a) nach Epochen:
b) nach Sachthemen:
c) nach Weltregionen und Kulturen:
d) Archäologie und Historische Hilfswissenschaften:
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
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